Herrin des Feuers

raubtierauge.jpg hand-verbrennt-selbst-stein.jpg
Dein Scheitel ist von Kupfer,
ein Kastanienbaum, der brennt,
glüht so heiß nicht wie dein Atem.
Feuer heißt dein Element,
und auf deinen weißen Schultern
schmilzt das Kupfer in der Glut.
Aus dem Innersten der Erde
stammt dein Name und dein Blut.
Ich bin so leicht entflammbar,
meine Haut ist aus Papier,
und der Rest von mir ist Zunder,
deine Flamme schlägt nach mir.
Deine Raubtieraugen glühen,
deine Hand verbrennt selbst Stein,
aufgelöst in tausend Funken
werd ich Rauch und Asche sein.
Herrin des Feuers, ich brenne,
das Feuer brennt lichterloh.
Herrin des Feuers, ich verbrenne
durch dich!
Einen Feuersalamander
hälst du dir als Wappentier.
Du bist Läuterung und Reinheit,
stehst für unstillbare Gier.
Aus den Haaren fallen Funken,
Schöneres hab ich nie gesehn.
Aufgelöst in Rauch und Asche
will ich brennend untergehn.
Lyrics by Subway to Sally; Photography by Ludowika
mit bestem Dank und Grüßen an Lilith

2 Antworten zu “Herrin des Feuers”

  1. Das Lied kommt mir irgendwie bekannt vor. :-)

    Der Beitrag ist tierisch gut! Da geh ich gleich in Flammen auf!

  2. ludowika Sagt:

    :-) Ja, ist ein schönes Lied. Sehr einfallsreicher Text. Kennst du es?

Eine Antwort schreiben