Lisbeth
Nur du bist die Eine
Der bis heute ich Tränen weine.
Der Nächte ich wach gelegen
Und der ich folge auf allen Wegen.
Mich gefragt, warum du nur gegangen
Ach weh!
Weshalb trennten uns die Ländereien nachdem ich dich eingefangen?
Ich schreibe dir aus vollem Herz,
Aus nassem Auge und wehem Schmerz,
Aus wilder Sehnsucht und finstrem Tale,
Heiß und innig Mal für Male,
Aus Liebeskummer und noch mehr!
Ohne dich ist mein Leben leer.
Deinem Liebreiz und anderen Waffen
Habe ich für immer einen Schrein in mir geschaffen.
Du bist zu gut für diese Welt
Doch wenn wieder ein Engel fällt
Will ich, egal ob Schmerz, ob Pein,
Tag und Nacht an seiner Seite sein.

Mai 14, 2008 um 2:20 Uhr vormittags
Eigentlich finde ich es immer Schade, wenn Gedichte einem nur wenig Interpretationsspielraum lassen. Allerdings kann, wie ich hier gerade lesen durfte, selbst der kleinste Zwiespalt die größten Fragen heraufbeschwören. Ein sehr schönes Gedicht.
Mai 14, 2008 um 8:06 Uhr vormittags
Freut mich, dass es nicht kalt lässt