Welt aka Abort

© Ludowika
Dieser Eintrag wurde am Juni 5, 2008 um 9:06 erstellt und unter Art, Entertainment, Humor, In Vino Veritas, Kunst, Photography, Photos, Wein-Poesie, Writing mit Tags Art, Bilder, Entertainment, Gedanken, Humor, In Vino Veritas, Konflikte, Kunst, Photography, Photos, Poesie, Poetry, Wein-Poesie, Writing abgelegt. Du kannst die Antworten auf diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.
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Juni 5, 2008 um 1:46
An sich selbst
Magst nun für immer ruhn,
mein müdes Herz. Dahin die äußerste Täuschung,
Dass ich mich ewig wähnte. Dahin. Erloschen sind,
Ich fühl es, die Hoffnung und das Verlangen
Nach milden Täuschungen.
Ruh nun für immer. Du hast genug
Geschlagen. Umsonst dein
Aufruhr, die Welt ist deine Seufzer
Nicht wert. Bitter und schal ist
Das Leben, nichts niemals sonst; und Schlamm die ganze Welt.
Beruhige dich nun. Verzweifle
Ein letztes Mal. Einzig das Sterben
Ist unserem Geschlecht gegeben. Verachte also
Dich, die Natur, die böse
Macht, die im Verborgenen über gemeines Unglück herrscht,
Und die unendliche Eitelkeit aller Dinge.
Giacomo Leopardi (1798-1837)
Juni 6, 2008 um 5:50
Das sind sehr schöne Worte! Was hat dich bewogen sie zu posten? lg
Juni 6, 2008 um 9:33
ich dachte – des Grafens radikaler Nihilismus als Pendant zu Deinem Beitrag
Juni 8, 2008 um 12:39
Interessante Gedankengänge!
Juni 8, 2008 um 12:40
Achja, unter diesem Deckel verbirgt sich die Welt