Blutendes Weiberherz
Veröffentlicht in Gestört, Poetry bei Mai 26, 2008 von ludowikaAbschied aus Germanien
Zum 1000 Male schon,
Ich bin es längst gewohnt,
Blutet mir im stillen Schmerz
Mein gottverdammtes Weiberherz.
Dir, wilde Seele, will ich allein
Brennender Geselle sein.
Ich will den Kindern dein genügen,
Würde für dich fromme Menschen anlügen.
Dein Dorn, in finstrer’ Herzenseck’
Sei mir für alle Zeit Versteck.
Deine Augen lügen nicht,
Sie fielen dir aus dem Gesicht.
Wenn du leis’ die Stunden zählst
Und irgendwo ein Herz zu Tode quälst.




