Archiv nach Kategorie "In Vino Veritas"

Tocotronic - Kapitulation

Veröffentlicht in In Vino Veritas, Music, Video bei Juni 29, 2008 von ludowika

Die endgültige Unterwerfung.

Veröffentlicht in In Vino Veritas, Photography, Writing bei Juni 24, 2008 von ludowika

>> In der Leichtigkeit meiner Existenz

Finde ich immer wieder Möglichkeiten

Mir Steine in den Weg zu legen.

Oftmals sind die eigenen Gedanken

Die größten Felsbrocken,

die einem den Weg versperren. <<

© Ludowika

Veröffentlicht in In Vino Veritas, Poetry, Writing bei Juni 10, 2008 von ludowika

Ach, zur Sorge ich gestehe,

Nun auch nach Exzess erflehe,

Wie kann es anders sein?

Landwein!

Durch die Lippen wunderbar,

Auch dein herrlich schönes Haar

Riechen müssen,

Um dich nicht zu küssen.

Ich darf dich nicht küssen.

Ja, ich weiß, ich darf es ja

Jedoch ist es hier und da

In der allertiefsten Stille

Mein Wille.

Um dich nicht zu küssen.

Ich will dich nicht küssen.

Ich will dir nicht in die Augen sehen müssen.

Das wirst du mir büßen!

So auch nach Exzess erflehe

Wenn ich bald auch nicht mehr stehe.

Im allertiefstem Mondenschein

Landwein!

© Ludowika

ganz klein

Veröffentlicht in In Vino Veritas, Photography, Poetry, Writing bei Juni 8, 2008 von ludowika

Es gibt da Tage

An denen ich mich fühle

So klein.

Ganz klein

Ameisenklein.

So winzig, dass du mich nicht sehen kannst.

Dass da warte ich vor deiner Türe.

Am Telefon.

Aber du übersiehst mich. Klar!

Es gibt da Tage an denen ich mich fühle

Wie ein Sandkorn unter Riesen.

Wäre gern die Wimper in deinem Auge,

Damit ich wenigstens kann stören

Dein Gott verdammtes Dasein!

Wäre gern die Flamme deiner Kerze,

Damit ich kann nehmen, dir das Licht.

Wäre gern eine Fliege,

Umschwirre deine Atemzüge.

Doch ich bin, ach ich bin,

Vor deiner Türe.

Am Telefon.

Irgendwo.

So klein.

Ameisenklein.

So winzig, dass du mich nicht sehen kannst.

Und mich übersehen musst.


© Ludowika

Die Welt ist der größte Abort

Veröffentlicht in In Vino Veritas, Photography, Poetry, Writing bei Juni 5, 2008 von ludowika

Welt aka Abort

© Ludowika

ask the sea for answers

Veröffentlicht in In Vino Veritas, Music, Photography, Video bei Mai 28, 2008 von ludowika

© Ludowika

Give up this fight, there are no second chances.
This time I might.
To ask the sea for answers.
These bonds are shackle free, wrapped in lust and lunacy.
Tiny touch of jealousy, these bonds are shackle free.

Get through this night, there are no second chances.
This time I might.
To ask the sea for answers.
These bonds are shackle free

music by placebo

Jeans Team – Das Zelt

Veröffentlicht in In Vino Veritas, Music, Video bei Mai 26, 2008 von ludowika

>> Das Himmelszelt ist Dein Dach
Denn all’ die Lichter die Dich leiten
Von den Sternen die Dich begleiten
Kannst Du lernen klar zu sehen<<

Lisbeth

Veröffentlicht in In Vino Veritas, Photography, Poetry bei Mai 13, 2008 von ludowika

Nur du bist die Eine

Der bis heute ich Tränen weine.

Der Nächte ich wach gelegen

Und der ich folge auf allen Wegen.

Mich gefragt, warum du nur gegangen

Ach weh!

Weshalb trennten uns die Ländereien nachdem ich dich eingefangen?

Ich schreibe dir aus vollem Herz,

Aus nassem Auge und wehem Schmerz,

Aus wilder Sehnsucht und finstrem Tale,

Heiß und innig Mal für Male,

Aus Liebeskummer und noch mehr!

Ohne dich ist mein Leben leer.

Deinem Liebreiz und anderen Waffen

Habe ich für immer einen Schrein in mir geschaffen.

Du bist zu gut für diese Welt

Doch wenn wieder ein Engel fällt

Will ich, egal ob Schmerz, ob Pein,

Tag und Nacht an seiner Seite sein.

© Ludowika

Der Schönheit ein Loblied

Veröffentlicht in In Vino Veritas, Poetry bei Mai 9, 2008 von ludowika

Von Charles Bodelaire - Auszüge

“Dein Blick zugleich höllisch und göttlich rein
Giesst durcheinander die Wohltaten aus und die Sünden
Und deshalb sollst du dem Weine verglichen sein!” [...]

“Enttauchst du dem Abgrund oder entschwebst du den Himmeln
Der Dämon folgt gefüg deiner Zauberkraft -
Du lässest nach Laune, Freude und Unheil wimmeln
Du lenkest alles und nie gibst du Rechenschaft.

Du trittst über Tote - o Schönheit - und höhnst unsre Leiden
Die Schrecknis ist dir ein Schmuck der dich reizvoll umschmiegt
Der Mord ist das liebste dir unter allen Geschmeiden
Das schmeichelnd an deinem stolzen Leibe sich wiegt.

Der Falter flattert geblendet hinauf zu dir - Kerze!
Er knistert und spricht verbrennend : ich segne dich Licht!
Es beugt sich - ein Sterbender der sein Grabmal Herze
Der Liebende zuckend auf seiner Geliebten Gesicht.

Komm du nur aus Himmel aus Hölle - gleichviel welchen Orten!
O Schönheit bald maasslos erschrecklich und bald wie ein Kind!
Erschliesst nur dein Lächeln dein Blick und dein Fuss mir die Pforten
Des Alls das ich liebe, die stets mir verschlossen sind!

Ob Gott oder Satan, ob Engel oder Sirene:
Mach nur - samt-äugige Zauberin - dass nicht zu sehr
- O Klang, Duft und Licht! O Herrin die ich ersehne! -
Die Erde mir hässlich ist und der Augenblick schwer!”

Von der Muse geküsst

Veröffentlicht in In Vino Veritas, Photography, Poetry bei Mai 5, 2008 von ludowika

Die Muse küsst. Im Tale. Bei Sturm.

Wie so reizend.

Ein Tropfen Wein

An ihrem Schlüsselbein.

Feuchter Tau an den Blättern.

Und Kunde vom Kapaun.

In der Ferne ein Sonnenstrahl.

Ein Regenbogen. Wächst.

Die Muse küsst. Im Walde. Bei Regen.

So nass. Die Sinne treiben davon. Wie.

Eichelheer und Specht.

Und schlagen sich die Köpfe.

Nebel im Wald. Hirschkäfer.

Gelächter im Geäst.

Und über den Wolken

Wartet der nächste Sturm.

Die Muse küsst. Am Abhang. In Hitze.

Ach, wie so oft

Scheiden muss ein jeder.

Auch der Wink mit dem Zaunpfahl.

© Ludowika