Archiv nach Kategorie "Photography"
ganz klein
Veröffentlicht in In Vino Veritas, Photography, Poetry, Writing bei Juni 8, 2008 von ludowikaEs gibt da Tage
An denen ich mich fühle
So klein.
Ganz klein
Ameisenklein.
So winzig, dass du mich nicht sehen kannst.
Dass da warte ich vor deiner Türe.
Am Telefon.
Aber du übersiehst mich. Klar!
Es gibt da Tage an denen ich mich fühle
Wie ein Sandkorn unter Riesen.
Wäre gern die Wimper in deinem Auge,
Damit ich wenigstens kann stören
Dein Gott verdammtes Dasein!
Wäre gern die Flamme deiner Kerze,
Damit ich kann nehmen, dir das Licht.
Wäre gern eine Fliege,
Umschwirre deine Atemzüge.
Doch ich bin, ach ich bin,
Vor deiner Türe.
Am Telefon.
Irgendwo.
So klein.
Ameisenklein.
So winzig, dass du mich nicht sehen kannst.
Und mich übersehen musst.
© Ludowika
Die Welt ist der größte Abort
Veröffentlicht in In Vino Veritas, Photography, Poetry, Writing bei Juni 5, 2008 von ludowikaask the sea for answers
Veröffentlicht in In Vino Veritas, Music, Photography, Video bei Mai 28, 2008 von ludowika© Ludowika
Give up this fight, there are no second chances.
This time I might.
To ask the sea for answers.
These bonds are shackle free, wrapped in lust and lunacy.
Tiny touch of jealousy, these bonds are shackle free.
Get through this night, there are no second chances.
This time I might.
To ask the sea for answers.
These bonds are shackle free
music by placebo
Trost schenken
Veröffentlicht in Gestört, Photography, Poetry bei Mai 14, 2008 von ludowikaVon Till Lindemann:
“Ich hätte Kerzen angebrannt doch das Licht es fiel mir aus der Hand die Flammen stiegen ungeheuer und deine Haare fingen Feuer ein kleines Boot im Flammenmeer kein Land in Sicht nicht Feuerwehr”Von Ludowika:
“Du bist allein, ich weiß. Ich bin bei dir. Gedanklich. Das weißt du auch. Du weinst auf meine Schulter. Ich halte dich. Du kannst dir sicher sein. Auch wenn Stunden uns Entzweien. Ist meine Schulter feucht von Tränen.”Ludowika’s Schulter:
Lisbeth
Veröffentlicht in In Vino Veritas, Photography, Poetry bei Mai 13, 2008 von ludowikaNur du bist die Eine
Der bis heute ich Tränen weine.
Der Nächte ich wach gelegen
Und der ich folge auf allen Wegen.
Mich gefragt, warum du nur gegangen
Ach weh!
Weshalb trennten uns die Ländereien nachdem ich dich eingefangen?
Ich schreibe dir aus vollem Herz,
Aus nassem Auge und wehem Schmerz,
Aus wilder Sehnsucht und finstrem Tale,
Heiß und innig Mal für Male,
Aus Liebeskummer und noch mehr!
Ohne dich ist mein Leben leer.
Deinem Liebreiz und anderen Waffen
Habe ich für immer einen Schrein in mir geschaffen.
Du bist zu gut für diese Welt
Doch wenn wieder ein Engel fällt
Will ich, egal ob Schmerz, ob Pein,
Tag und Nacht an seiner Seite sein.
© Ludowika
Von der Muse geküsst
Veröffentlicht in In Vino Veritas, Photography, Poetry bei Mai 5, 2008 von ludowikaDie Muse küsst. Im Tale. Bei Sturm.
Wie so reizend.
Ein Tropfen Wein
An ihrem Schlüsselbein.
Feuchter Tau an den Blättern.
Und Kunde vom Kapaun.
In der Ferne ein Sonnenstrahl.
Ein Regenbogen. Wächst.
Die Muse küsst. Im Walde. Bei Regen.
So nass. Die Sinne treiben davon. Wie.
Eichelheer und Specht.
Und schlagen sich die Köpfe.
Nebel im Wald. Hirschkäfer.
Gelächter im Geäst.
Und über den Wolken
Wartet der nächste Sturm.
Die Muse küsst. Am Abhang. In Hitze.
Ach, wie so oft
Scheiden muss ein jeder.
Auch der Wink mit dem Zaunpfahl.

© Ludowika
Weingeist
Veröffentlicht in Art, In Vino Veritas, Photography, Poetry bei Mai 2, 2008 von ludowika

Ich kann dir eine Geschichte erzählen Von Drachen und so anderem Getier. Doch wahr. Fürwahr! Ist die Geschichte aus dem letzten Jahr: Da legte sich mir zu im Traum. Ein Engel an den Apfelbaum. Erst schwieg er grausam lang für mich. Als dann er über die Augen mir strich. Ich weiß noch genau, Er sagte zu mir: „Du! Trauriges Kind, dass da liegt im Frühling so lau! Ich will die Muse deiner sein So wie der klare Apfelwein!“ Ich gewahr ihm seinen Wunsch Fortan wir woben so manches Gespinn Die Feder tanzte des Nächtens dahin. Die Worte flossen dem Riesling empor Und ich sang dem Engel ein Liedlein vor. Was wäre nur geschehen, hätte ich den Engel nicht gesehen? Was, oh was, was wär’ mir passiert, Hätte ich die Zweige im Wind nicht studiert? Wir liefen zusammen in den Wald hinein. Blieben so lang am trauten Hain. Wir lachten und sangen Die Nächte zierten unsre’ blassen Wangen. Doch dann kam der Tag, An dem der Engel seiner Sehnsucht erlag. Er erhob sich in dem holden Schein Und ließ mich mutterseelenallein. Breitete die feuerroten Schwingen Ich höre ihn noch heute singen. Denn Wein und Geist Einem Engel nichts Gutes verheißt. Weingeist.
Poetry + Photography by Ludowika
© Ludowika
Der Muse letzter Wille
Veröffentlicht in Art, Gestört, In Vino Veritas, Photography, Poetry bei April 23, 2008 von ludowikaPoetrty + Photography by Ludowika
Ich gewähre dir noch einen Wunsch. Damit du schlafen kannst Und sich deine Augen schließen. Damit die Schmerzen enden schnell Sich Tränen über deinem Bett ergießen. Oh, du einst so holde Maid, Was widerfuhr dir? Welches Leid? Deine Schönheit ist längst verblasst Und deine Brust hat lange niemand angefasst. So hold du warst, So bist du jetzt Ein hässlich Weibe Mit einem vertrocknetem alten Leibe. Komm alte Muse! Sag mir schnell! Draußen wird es langsam hell Und du atmest schon so schwer. Was ist dein allerletztes Begehr? Ich bin bei dir Du kannst dir sicher sein, Ich vertreibe mir die Zeit mit Wein. Selbst an deinem Grabstein. Der Muse letzter Wille Ist die gottverdammte Totenstille
Im Auge des Betrachters
Veröffentlicht in Art, Gestört, Photography, Poetry bei April 17, 2008 von ludowikaDie kranke Muse










