Archiv für Tod

Der Muse letzter Wille

Veröffentlicht in Art, Gestört, In Vino Veritas, Kunst, Photography, Photos, Poetry, Wein-Poesie, Writing mit den Tags , , , , , , , , , , , , , , am April 23, 2008 von ludowika

Poetrty + Photography by Ludowika

Ich gewähre dir noch einen Wunsch.
Damit du schlafen kannst
Und sich deine Augen schließen.
Damit die Schmerzen enden schnell
Sich Tränen über deinem Bett ergießen.
Oh, du einst so holde Maid,
Was widerfuhr dir? Welches Leid?
Deine Schönheit ist längst verblasst
Und deine Brust hat lange niemand angefasst.
So hold du warst,
So bist du jetzt
Ein hässlich Weibe
Mit einem vertrocknetem alten Leibe.
Komm alte Muse!
Sag mir schnell!
Draußen wird es langsam hell
Und du atmest schon so schwer.
Was ist dein allerletztes Begehr?
Ich bin bei dir
Du kannst dir sicher sein,
Ich vertreibe mir die Zeit mit Wein.
Selbst an deinem Grabstein.
Der Muse letzter Wille
Ist die gottverdammte Totenstille

Tragedy

Veröffentlicht in In Vino Veritas, Photography, Photos, Poetry, Writing mit den Tags , , , , , , , , , , am April 9, 2008 von ludowika

Dry your eye

The tragedy of the lost lovers

Enslaves me mentally

And forced me to walk alone

Round the white country

Sag dem Teufel

Veröffentlicht in Entertainment, Gestört, Music, Video mit den Tags , , , , , , , am April 4, 2008 von ludowika
Musicvideo by Subway to Sally

Wenn ich tot bin II

Veröffentlicht in Art, Gestört, In Vino Veritas, Music mit den Tags , , , , , , , , am März 28, 2008 von ludowika
Art by Ludowika

tanz-des-todes.jpg vom-tod.jpg himmel.jpg

Wenn ich tot bin, wenn ich tot bin,
wenn ich tot bin dann sollst du tanzen tanzen
© Ludowika

Wenn ich tot bin I

Veröffentlicht in Gestört, In Vino Veritas, Music, Video mit den Tags , , , , , am März 28, 2008 von ludowika
Music by Luna Luna

Jetzt steh schwankend auf dem Tisch
Was die Leute denken interessiert mich nicht
Sing’ vom Leben und sing’ vom Tod
Durch das Fenster schimmert das Abendrot
Heohe das Glas in der Hand
Zerspringen soll es gleich an der Wand
Was soll das Jammern mir is nicht bang
Denn der Sensemann bittet zum letzten Tanz. [...]

Die Augen rolln’
Und das Glas zerspringt
Ich genieß’ es wie’s in den Ohren klingt
Verspotte das Leben, verachte den Tod
Durch das Fenster schimmert das Abendrot
Und ich spür’ den Suff und die Liebe pur
Keine halben Sachen, denn da läuft die Uhr
Heute keine Klagen, lieber mal Was wagen
Bis der Sensemann bittet zum letzten Tanz
[...]

Nochmehr Wasser des Lebens, an der Liebesbar
Und schon bald is das hier unten alles klar
Doch von da oben lässt es sich gut loben
Halelujah alles wunderbar
Heohee die Zeit verrinnt
Und ich genieße es wenn der Himmel swingt
Vergib dem Leben und vergib dem Tod
Durch die Wolken schimmert das Abendrot

Wenn ich tot bin, wenn ich tot bin,
wenn ich tot bin dann sollst du tanzen tanzen
Wenn ich tot bin, wenn ich tot bin,
wenn ich tot bin dann sollst du tanzen
Wenn ich tot bin, wenn ich tot bin,
wenn ich tot bin dann sollst du tanzen tanzen
Wenn ich tot bin, wenn ich tot bin,
wenn ich tot bin dann sollst du tanzen


Weißgottwiesehr

Veröffentlicht in Art, In Vino Veritas, Kunst, Photography, Poetry, Wein-Poesie, Writing mit den Tags , , , , , , , , , , , , am Dezember 17, 2007 von ludowika

weistduwiesehr.jpg

Wenn ich jetzt sterben würde,

Das wäre nicht schlimm.

Es wär’ für die Welt nur ein Gewinn.

Wenn ich jetzt vergehen würde,

So käme die Sonn’ an mein Bett.

Sie legte sich nieder und sang mir ein Lied,

Weil ich gar so früh verschied.

Ich höre die Stimme.

Ich höre den Klang.

Ich höre die Qual in ihrem Gesang.

Ich weiß es ist Zeit.

Ich weiß ich muss gehen.

Drum’ werde ich den Sinn ihrer Worte nie verstehen.

Ich lasse fallen

Nadel und Faden

Und ertrage fürstlich

Den menschlichen Schaden.

Wenn ich jetzt treiben würde,

Wär’ ich allein.

Meine Gedanken

Und der liebliche Wein.

Wenn ich jetzt sterben würde,

Ach, das wär’ gemein!

Die Zeit ist doch schön

Es gibt keinen Grund so schnell zu vergehn’.

Du und ich.

Wir hielten uns wie einst im Wald.

Der Jäger mit seiner Flinte im Halt.

Ich schützte dich,

Du wärmtest dich.

Wenn ich jetzt sterben würde,

So würde ich sehen

Wie es ist, im Guten zu gehen.

Drum bitt’ ich:

„Legt an!“

Damit ich weiß, dass man auch schön sterben kann.

Der Wamst wär’ blutrot

Und ich wäre tot.

Drum flehe ich

Weißgottwiesehr

Gebt mir Zeit.

Ein bisschen Zeit.

Gebt mir mehr!

© Ludowika

Erreckt

Veröffentlicht in Art, In Vino Veritas, Kunst, Photography, Photos, Poetry, Wein-Poesie, Writing mit den Tags , , , , , , , , , , , am Dezember 15, 2007 von ludowika

der wein heut’ gar so bitter schmeckt

und es mich im halse reckt.

doch vor mir

und auf mein haupt

hat sich das aas zu spuken erlaubt.

kotzt mich an!

- es kotzt mich an. -

wie ein wasserhahn.

auch wenn es sich im wald versteckt

ich weiß,

zwar hat es mich gereckt,

doch ist sie es, die die galle leckt.

auch wenn dies’ etwas bitter schmeckt:

weiß niemand wo sie jetzt (v)erreckt.

dummgelaufenklein.jpg

© Ludowika

Es war einmal ein Mädchen, das hieß Ludowika…

Veröffentlicht in Art, Gestört, Kunst, Music, Photography, Photos, Poetry, Writing mit den Tags , , , , , , , , , , am November 19, 2007 von ludowika

Es war einmal ein Mädchen, das hieß Ludowika...

Ludowika

Ich sah dich am Wagen,

Voller Unbehagen.

Mit dem Rücken gelehnt,

Hast du dich geschämt

Ludowika

Ich sah dich an der Brücke

Als ich Orchideen pflückte.

Ganz allein

Am Randstein.

Ludowika

Warum schlägst du dir die Nacht?

Hörst du nicht die Vögel singen?

Ludowika

Ich sah dich auf dem Fest.

Warst nicht lange da.

Schon bald mit Freier im Geäst.

Ludowika

Ich sah dich völlig nass,

In einem Grubenfass.

Ludowika

Wer hatte dich an den Baum gebunden?

Wer hat deinen jungen Körper so geschunden?

Ludowika

Ich sah dich tot

Im Hundekot.

Ludowika

Oh, Ludowika!

© Ludowika
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